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Searching for the 1725 Portrait of Esther Barbara von Sandrart

Posted in exhibitions, notes & queries by Editor on December 6, 2018

From H-ArtHist:

Georg Daniel Heumann, after Georges Desmarees, Portrait of Esther Barbara von Sandrart, 1727, 34 × 23 cm (Herzog Anton Ulrich-Museum).

Im Rahmen der Vorbereitung für die Ausstellung Die Welt im Bildnis: Frankfurter Porträtsammlungen vom 16.–18. Jahrhundert, die unter der Leitung von Prof. Dr. Jochen Sander im Frühjahr 2020 im Museum Giersch der Goethe-Universität stattfinden wird, wird nach dem Porträt der Esther Barbara von Sandrart gesucht.

Kernelement der geplanten Ausstellung ist eine Sammlung von Porträtgrafiken aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, die aus dem Besitz der Frankfurter Patrizierfamilie Holzhausen stammt. 1923 gelangten die druckgrafischen Blätter gemeinsam mit dem Büchernachlass Adolf von Holzhausens in die Universitätsbibliothek. Unter diesen knapp 1200 Blättern (meist Kupferstiche und Schabkunstblätter, aber auch Holzschnitte und Radierungen) befindet sich das Porträt der Esther Barbara von Sandrart im Kupferstich von Georg Daniel Heumann.

Esther Barbara von Sandrart (1651–1731/33), geb. Bloemart, war die Ehefrau des Joachim von Sandrart und selbst Kunstsammlerin. Ihr Porträt hielt man oft fälschlicherweise für das der Maria Sibylla Merian. Der Stich Heumanns von 1727 basiert auf einem Gemälde des Malers Georges Desmarees aus dem Jahr 1725. Es zeigt die Witwe von Sandrart in einem Studierzimmer vor einer Karte Südostasiens (?), ein Detail, das im Stich fehlt. Auf dem Tisch vor ihr ausgebreitet und in dem kleinen geöffneten Kabinettschrank präsentiert sich dem Betrachter eine Naturaliensammlung bestehend aus Muscheln, präparierten Schmetterlingen und Insekten.

In der Ausstellung im Museum Giersch soll der Stich in einer Sektion zum Porträt des Wissenschaftlers und Naturforschers präsentiert werden. Wünschenswert wäre eine Gegenüberstellung mit dem Gemälde Desmarees‘. Bisher ist es aber nicht gelungen, dieses zu lokalisieren. Im Wikipedia-Artikel zur Person Joachim von Sandrarts wird es ohne Verweis auf die Bildquelle gezeigt.

Jeglicher Hinweis zur Ermittlung des Aufenthaltsorts von diesem Gemälde ist von großer Hilfe. Bitte setzten Sie sich mit uns in Verbindung:
Corinna Gannon M.A.
Kunstgeschichtliches Institut Frankfurt am Main
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt am Main
gannon@kunst.uni-frankfurt.de

Call for Papers | Late Venetian Fortification

Posted in Calls for Papers by Editor on December 6, 2018

From the Call for Papers:

Late Venetian Fortification
Split, Croatia 4–5 October 2019

Proposals due by 15 January 2019

Until now, research on Venetian fortifications has given considerable more attention to Cinquecento works than to the achievements of the following centuries. This is why the aim of the conference is to focus on the later period. New material and insights are expected on the period starting with the War of Candia (1645–1669). Relevant topics include but are not limited to:
• important fortification sites and projects: Morea, Corfu, Corinto, Dalmatia, etc.
• activities of military engineers
• procedures and institutions involved in the construction of fortifications
• involvement of Johann Matthias von der Schulenburg (1661–1747) in fortification construction

Proposals for 30-minute talks should be submitted to azmegac@ipu.hr no later than 15 January 2019. Applicants will be notified by 15 February 2019. Proposals should include the title of the paper, an abstract (max 1500 characters), a short CV with bibliography, affiliation, and contact information. The conferences languages are English and Italian. Presenters are expected to cover their travel and accommodation expenses. Selected contributions will be published in the conference proceedings.

The conference is part of the research project Antun Jančić and Fortification Architecture of the Venetian Republic funded by the Croatian Science Foundation and conducted at the Institute of Art History in Zagreb.