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New Book | Kunstmarkt und Kunstbetrieb in Rom, 1750–1850

Posted in books by Editor on February 3, 2019

From De Gruyter:

Hannelore Putz and Andrea Fronhöfer, eds., Kunstmarkt und Kunstbetrieb in Rom, 1750–1850: Akteure und Handlungsorte (Berlin: De Gruyter, 2019), 304 pages, ISBN 978-3110621884, €100 / $115. Series: Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 137.

Rom erlebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts tiefgreifende politische Umbrüche und ökonomische Krisen. Gleichzeitig prägte es als Kunstmetropole wie kein anderer Ort die europäischen Künstler und Kunstszene sowie den Kunstmarkt zwischen Klassizismus und Romantik. Hier studierten die jungen Maler, Bildhauer und Architekten antike und nachantike Kunstobjekte. Sie bildeten sich bei den zeitgenössischen Künstlern fort und nahmen im gegenseitigen Austausch kreativ Impulse auf. Auf dem in Europa rasch an Bedeutung gewinnenden freien Kunstmarkt trieb gerade der schier unerschöpfliche römische Sekundärmarkt (Handel mit Kunstobjekten, die sich auf dem Markt befinden), zu dem auch der Handel mit Antiken gehörte, auch den Primärmarkt (Handel mit „atelierfrischen“ Objekten) an. Der Tagungsband nimmt dieses lebendige und pulsierende Kunstgeschehen in den Blick. Er untersucht Produzenten, Agenten, Verkäufer und Käufer, widmet sich Verhandlungen um Preis und Wert und stellt auch die Frage nach dem Einfluss von Künstlern und Käufern auf die Produktion und Rezeption von Werken Bildender Kunst.

Hannelore Putz, Ludwig-Maximilians-Universität München; Andrea Fronhöfer, Oberhausmuseum Passau.

I N H A L T

Hannelore Putz, Andrea Fronhöfer, Vorwort

• Hannelore Putz, Kunstmarkt und Kunstbetrieb in Rom in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Eine Hinführung
• Paolo Coen, Fra tutela e mercato: Johann Joachim Winckelmann Commissario alle Antichità e Belle Arti
• Clare Hornsby, ‘Rome … to say the Truth Seems to be in a most Tottering State’: The Contrasting Fortunes of Some British Artist-Dealers, 1797–1805
• Gabriele B. Clemens, Die Kunstverkäufe des römischen Adels: Eine Basis neuer europäischer Sammlungen
• Valeria Rotili, L’atelier di Carlo Albacini tra collezionismo e mercato
• Marina Unger, Durand’sche Preise: Archäologie zwischen Wissenschaft und Kunstmarkt im Rom der 1830er Jahre
• Johannes Erichsen, Mehr als ein Sammler: König Ludwig I. von Bayern und die Korona der Kunst
• Mathias René Hofter, Winckelmann und die Kunstkäufe Ludwigs I. von Bayern
• Stefan Morét, Martin von Wagner (1777–1858): Ein Bildhauer und Maler im Dienst König Ludwigs I. von Bayern als Kenner und Käufer von Gemälden
• Johanna Selch, Der Kunstagent und sein Netzwerk. Johann Martin von Wagner in Rom
• Anne Viola Siebert, ‘… so bringen wir noch in Hannover so viel zusammen, um den Geschmack zu wecken’: August Kestner als Kunstkenner und Sammler in Rom, 1817–1853
• Susanne Adina Meyer, ‘Prima di partire’: Orte, Akteure und Strategien des römischen Ausstellungswesens, 1750–1840
• Andreas Stolzenburg, Franz Ludwig Catels Engagement für die deutsche Künstlerschaft in Rom und die Gründung des Pio Istituto Catel

Personen- und Ortsregister

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