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Exhibition | Museo del Prado, 1819–2019: A Place of Memory

Posted in exhibitions by Editor on November 24, 2018

Now on view at the Prado:

Museo del Prado, 1819–2019: A Place of Memory / Un lugar de memoria
Museo Nacional del Prado, Madrid, 19 November 2018 — 10 March 2019

Curated by Javier Portús

Francisco de Goya y Lucientes, Portrait of José Álvarez de Toledo, Marquis of Villafranca and Duke of Alba, 1795, oil on canvas (Madrid: Museo Nacional del Prado).

This exhibition launches the extensive programme organised by the Prado to mark the 200th anniversary of its foundation. It offers a survey of the museum’s history, focusing on the dialogue between the museum and society; heritage policies in Spain; the trends that have guided the growth of the museum’s collection; and its transformation into a place that has allowed Spanish and foreign writers, intellectuals, and artists to reflect on the country’s past and its collective identity.

Organised around the art and documentary collections at the Prado (both visual and sound archives), which shall be exhibited alongside works by artists who have come into contact with the museum over the last two centuries, the exhibition presents a total of 168 original works, 34 from different Spanish and foreign institutions, together with a variety of complementary materials including documents, maps, pictures, photographs, and audiovisual installations.

 

Call for Papers | Cultural Transfer and Competition: German Courts

Posted in Calls for Papers by Editor on November 24, 2018

From the Call for Papers, which includes the full French version:

Konkurrenzkultur und Kulturtransfer: Höfische Repräsentationsstrategien im Alten Reich, 1650–1800
Transfert culturel et culture de concurrence: Stratégies de représentation des cours de l’ancien Empire germanique, 1650–1800
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 30 September — 4 October 2019

Proposals due by 6 January 2019

Veranstaltet vom Institut für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Zusammenarbeit mit der École Pratique des Hautes Études, PSL (Équipe HISTARA 7347), Paris, und dem LWL-Museumsamt für Westfalen in Münster

Das Forschungsatelier widmet sich höfischen Repräsentationsstrategien im Alten Reich von 1650-1800. Es richtet sich an internationale Nachwuchswissenschaftler*innen, die zur europäischen Hofkunst arbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der Konkurrenzsituation der Reichsfürsten und dem vor diesem Hintergrund erfolgten Kulturtransfer zwischen Deutschland und Frankreich.

Angesichts der jeweils spezifischen Situation der einzelnen deutschen Höfe konnten französische Kunstformen nur bedingt modellhaft wirken, waren jedoch wegen ihrer künstlerischen Qualität und Aktualität in höchstem Maße attraktiv. Deshalb wurden bestimmte Elemente aufgegriffen und für die eigenen Strukturen fruchtbar gemacht. Die interhöfische Konkurrenzsituation im Alten Reich potenzierte diesen Vorgang und förderte zugleich – so die grundlegende These – innovative künstlerische Lösungen. Die hierbei wirksamen Mechanismen, Agenten, Produkte, aber auch die entstehenden Konflikte, Brüche und Widerstände stehen im Blickpunkt des deutsch-französischen Forschungsateliers.

Dem stellt sich die Situation im zentralistisch regierten Frankreich entgegen: Welche Konkurrenzen sind hier festzustellen? Wie präsentiert sich der Adel im Verhältnis zum König? Unterscheiden sich die Repräsentationsstrategien von jenen im Alten Reich und welche Modelle lassen sich im europäischen Vergleich ausmachen? Gerade im Vergleich mit der Machtstruktur der französischen Monarchie und anderer europäischer Hofkulturen werden die Dynamiken der Konkurrenzsituation deutscher Höfe umso plastischer – und umgekehrt. Aktuelle Tendenzen der Residenzforschung aufgreifend, widmen wir uns nicht nur den Paraderäumen, sondern auch den Rückzugsorten, um zu einem umfassenderen Verständnis von Herrschaftsrepräsentation zu gelangen. Zu dieser Ganzheitlichkeit gehört auch die Vielgestalt der Medien: Berücksichtigung finden neben Architektur und Raumausstattungen jeglicher Art (wandfeste Teile und Mobiliar, Innenräume sowie Gartenkunst), Porträtkultur, Sammlungen oder ephemere Kunstformen (Feste, Aufführungen, Tafelkultur) usw. Mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen als Partnerinstitution erweitert sich der wissenschaftliche Austausch um eine praktische Komponente durch die direkte Einbindung verschiedener musealer Einrichtungen. Museumsvertreter*innen übernehmen die Moderation bestimmter Sektionen bzw. empfangen uns in ihren jeweiligen Wirkungsstätten. Die Umsetzung universitärer Forschung im Museumsbetrieb wird so gezielt in die Diskussion eingebunden.

Das fünftägige Forschungsatelier wird finanziell unterstützt durch die Deutsch-Französische Hochschule. Es richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, die an einer deutschen oder französischen Institution eine Promotion oder eine Habilitation im Bereich der kunsthistorischen Forschung zur Hofkultur anstreben oder ein Postdoc-Projekt zu dieser Thematik durchführen (die Promotion darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen). Insgesamt sind 18 Plätze zu besetzen. Die ausgewählten Teilnehmer*innen halten jeweils einen dreißigminütigen Vortrag aus dem Bereich ihrer Forschungen im oben beschriebenen Themenspektrum, woran sich jeweils eine fünfzehnminütige Diskussion anschließen wird. Wir bitten um die Einreichung Ihrer Bewerbung (ein einziges pdf-Dokument!) bis zum 6. Januar 2019 an kristina.deutsch@uni-muenster.de. Einzureichen sind ein tabellarischer Lebenslauf mit Publikationsliste und ein kurzes Exposé (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) über das geplante Referat. Die Auswahl erfolgt nach wissenschaftlicher Qualifikation und Eignung des Themas.

Leitung
Prof. Dr. Eva-Bettina Krems (WWU Münster); Prof. Dr. Sabine Frommel (EPHE, Paris)

Organisation
Dr. Kristina Deutsch (WWU Münster); Dr. Ute-Christina Koch (LWL-Museumsamt für Westfalen, Münster/ Service muséal du LWL pour la Westphalie, Münster)